Allgemeines

Der Work­shop zu Tom McCar­thys Roman Satin Island (2015) fin­det am 9. Febru­ar 2018 an der Fried­rich Schle­gel-Gra­du­ier­ten­schu­le für lite­ra­tur­wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en an der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin statt.

Kon­zep­ti­on: Eva Mura­sov (FU Ber­lin), Jan Lietz (FU Ber­lin)

Ankündigung

Als Anthro­po­lo­ge in einer Unter­neh­mens­be­ra­tung und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­tur ist ‚U.‘ mit der Auf­ga­be betraut, einen ‚Gre­at Report‘ über die Gegen­wart zu ver­fas­sen. In Aus­ein­an­der­set­zung u.a. mit Clau­de Lévi-Strauss und Paul Rabi­now stellt er sich dabei Fra­gen nach den Bedin­gun­gen eines pro­duk­ti­ven Umgangs mit der Kon­tin­genz sowohl der beob­ach­te­ten Welt als auch der eige­nen Beob­ach­ter­po­si­ti­on in die­ser Welt. Jede Erar­bei­tung eines nar­ra­ti­ven ‚Sinns‘ (sei­nes Berichts, aber auch des Romans) scheint von hier aus gera­de­zu unmög­lich, wird die­ser schließ­lich immer wie­der aufs Neue unter­bro­chen oder auf­ge­scho­ben. In einer Ver­bin­dung aus einer (post-)strukturalistisch infor­mier­ten, nar­ra­to­lo­gi­schen Meta­re­fle­xi­on und nar­ra­ti­ven Ver­fah­ren der Akku­mu­la­ti­on, Wie­der­ho­lung, Seria­li­sie­rung und Gene­ra­li­sie­rung, reflek­tiert Tom McCar­thys jüngs­ter Roman Satin Island (2015) die Fra­ge nach der Form und den Mög­lich­kei­ten des Romans.

Bibliographie